Heike Löffler - KI und Innovation in der Mobilität
Shownotes
Heike Löffler ist Senior Vice President Strategy & Innovation bei hy und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der digitalen Transformation von Unternehmen und Organisationen. Ihr Fokus: Innovationen erfolgreich in die Praxis bringen und die Chancen von Künstlicher Intelligenz nutzbar machen.
In dieser Folge spricht sie über ihre wichtigsten Eindrücke der InnoTrans 2026, über Innovationen mit echtem Mehrwert für Fahrgäste und darüber, welche Rolle KI künftig in der Mobilitätsbranche spielen wird. Gemeinsam diskutieren wir, wie sich Geschäftsmodelle, Strategien und Kundenbedürfnisse durch KI, Plattformen und neue Formen der Zusammenarbeit verändern.
Ein Gespräch darüber, wie Veränderung gelingt, warum Strategie und Umsetzung untrennbar zusammengehören und mit welchen Ideen und Technologien wir den ÖPNV nachhaltig voranbringen können.
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00:00:01: Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast Stadtlandfluss, rund um die Verkehrswende den ÖPNV und einen starken Nahverkehr.
00:00:08: Hier spreche ich mit Vordenkerinnen und mit der Branche umzulernen – wie sieht öffentlicher Verkehr im Jahr zwanzig dreißig aus?
00:00:15: Wie können wir Menschen für den ÖPNV begeistern und was müssen wir tun, um die Verkehrswende mit vollem Tempo voran zu treiben?
00:00:21: Das alles erfahrt ihr hier!
00:00:23: Mein Name ist Kammen Maria Parino und ich bin Geschäftsführerin der DB Vertrieb verantwortlich.
00:00:29: Heute begrüße ich ganz herzlich Heike Löffler.
00:00:31: Als Senior Vice President of Strategy and Innovation bei HEI begleitet Heikel Unternehmen und Organisationen dabei, die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten.
00:00:41: Mit Blick auf die Mobilitätswende treibt sie Innovationen und den Einsatz von künstlicher Intelligenz voran – immer mit dem Anspruch neue Ideen auch nachhaltig in die Praxis zu bringen.
00:00:52: Dabei setzt sie auf eines ganz besonders… Die Verbindung von Strategie Und Umsetzung.
00:00:58: In ihrem Podcast Return on Innovation, in dem ich im April selbst zu Gast sein durfte, treibt Heike den Austausch über Innovationen aktiv voran.
00:01:07: Dort spricht sie mit ihren Gästen über wegweisende Entwicklung, entscheidende Erfolgsfaktoren und die Menschen hinter den Veränderungen – immer mit dem Ziel zu verstehen was sie denen in der Praxis wirklich erfolgreich macht!
00:01:20: Ihr Leitmotiv lautet «Innovation entsteht dort wo Strategie auf konsequente Umsetzung trifft».
00:01:26: Heike, schön dass du heute bei uns bist.
00:01:29: Liebe
00:01:29: Carmen ganz vielen Dank für die Einladung das ich heute da sein darf.
00:01:32: Kannst Du Dich noch erinnern wo wir uns kennengelernt haben?
00:01:35: Uuhh also ich glaube eben operativen Geschäft weil der Deutschen Bahn.
00:01:40: Aber jetzt muss ich auch tatsächlich an die Innotrans zurückdenken, weil wo wir uns auf jeden Fall immer wieder sehen ist auf dem Women Immobility Event.
00:01:47: Ganz genau und ich war noch nicht bei der Deutschen Bahn als wir uns das erste Mal begegnet sind.
00:01:52: Ich war noch bei Abelio und wir haben uns ausgetauscht über die vielen, vielen Apps, die es im Nahverkehr gibt und was wir denn machen könnten um die vielleicht ein Stück weit zu konsolidieren?
00:02:04: Also von daher, wir haben schon ein bisschen Weg gemeinsam und wenn man in der Mobilität ist immer auch eine Highlight.
00:02:09: Wir kommen gerade von der Inodrans das ist die Leitmesse für Bahn- und Verkehrswesen findet alle zwei Jahre in Berlin statt Und dort haben wir uns grad gesehen.
00:02:20: was nimmst du von der Messe jetzt heute im Nachgang mit?
00:02:24: Um einmal bei Women in Mobility zu bleiben, das ist definitiv ein Highlight.
00:02:28: Weil ich glaube es war meine dritte vierte Innotrans jetzt auch nicht unendlich viele aber schon einige mitgemacht und das ist ein Event was immer dazugehört.
00:02:37: Und am Anfang waren wir glaube ich mal dreißigvierzig.
00:02:39: man konnte so das Amfang und das Ende sehen wenn mir durch die Halle gelaufen sind.
00:02:43: Inzwischen sind wir vierhundert entscheideren gewesen also dass hat mich mal abseits von den Themen die es dort gab.
00:02:50: Das teile ich und das war zwei sechzehn.
00:02:52: Ich kann mich noch gut erinnern denn Ich komme ja nicht aus dem ÖPNV oder aus dem Verkehrswesen und das war meine zwar schon dritte oder vierte Inno-Drans, aber in diesem Kontext auf der Betreiberseite zu sein.
00:03:04: Und dann zu sehen wie sich das vor allem auch entwickelt ist es schon großartig und ich glaube man kann es gut sehen.
00:03:09: also wenn man auch durch die Hallen läuft.
00:03:11: Also Anzug Träger sind immer noch unterwegs Auch noch ganz viele Aber es mischt sich und es wird bunter Neben dem was women immobilität geschafft hat in den letzten zehn Jahren.
00:03:20: Was sind weitere Highlights die du mitnimmst?
00:03:24: Ich glaube, da würden wir den Rahmen
00:03:26: des Podcasts
00:03:26: sprengen.
00:03:27: Wenn wir jetzt auf alles eingehen, weil einfach die Messe sehr breites von der Hardware in den Zügen, die du fort siehst, der Infrastrukturtechnik aber natürlich vieles gibt es rund um AI ja rund um künstliche Intelligenz an der Kundenschnittstelle aber auch auf der Effizienz Seite und ich glaube das ist dringend ein Thema was wir weiter vorantreiben müssen.
00:03:45: Das hat einzugehalten.
00:03:46: Das war ja eine ganze Zeit lang so ein bisschen, ich sag mal neben angestellt weil natürlich die Züge und vor allem alles rund um die züge sehr stark ausgeprägt ist.
00:03:55: aber so langsam aber sicher gibt es auch einen Hackaton.
00:03:58: Es gibt ein AI Mobility Lab.
00:04:01: Ich hatte nicht wirklich viel Zeit, mich dort reinzubegeben.
00:04:05: Aber vielleicht hast du es ja geschafft?
00:04:07: Gab's da irgendwas wo du sagst das wäre gut zu wissen?
00:04:10: Also wir haben letztes Mal über Kiana gesprochen bei mir.
00:04:12: deswegen musste ich es live ausprobieren.
00:04:14: also ich habe die Variante getestet von eurem KI Sprachbord der auf bahn.de und im Navigator dann verfügbar sein wird Und das ist schon ziemlich beeindruckend.
00:04:26: Wenn ich einfach reinsprechen kann, sagen kann, ich will von da nach da fahren oder wie sieht es am Bahnhof ausgeht?
00:04:31: Die Rolltreppe und ich kriege dann auf meine Sprache eine Antwort.
00:04:35: Ich habe auch mal Spanisch probiert – das ging
00:04:36: auch!
00:04:37: Also wenn man sich anschaut aktuelle Studien von der Bitkom, dass schon über sechzig Prozent der Smartphone-Nutzer KI-Sprachbots nutzen heutzutage ja, dann ist das ein richtiger Schritt in die richtige Richtung nicht nur um den Kunden Heppier zu machen, sondern wirklich ein großer Schritt in Richtung Barrierefreiheit.
00:04:56: In Richtung das System attraktiver und zugänglicher zu machen.
00:05:00: Und nicht nur das man sieht es natürlich auch zum Beispiel mal im HVV mir also wo ich die mit den Avatarn sprechen kann.
00:05:05: Also ich glaube dass das wesentliche Elemente sind um um das System wirklich noch mehreren Leuten halt zugänglich zu machen.
00:05:12: vielleicht hätte man sich aus ein bisschen gefreut werden das schon einen wenig schneller eine oder andere Stelle gegangen wäre aber wir sind auf dem Weg.
00:05:19: Das sind hier zwei Elemente, die total wichtig sind.
00:05:21: Also Sprache und das merken wir total.
00:05:24: Ich sage immer gerne Bahnsprech!
00:05:26: In Deutsch zu übersetzen ist schon eine Herausforderung, aber Bahnsprech in einer anderen Sprache zu übersetzten.
00:05:32: Ist noch mal um ein vielfaches Interessanter und natürlich auch herausfordernder.
00:05:36: Und das was wir auch merken gerade auch im Praxistest dass wir unsere Kunden besser abholen können.
00:05:42: Gerade die Sprachbarriere und wir wissen wieviel gerade auch ob... und es ist egal ob die Menschen hier leben oder ob sie als Tourist ins Land kommen.
00:05:51: Das ist schon echt eine sprachbarrière immer wieder sich mit unseren Themen auseinanderzusetzen und dann hilft das natürlich extrem.
00:05:58: Und an der Schnelligkeit arbeiten wir, wir dürfen eines immer nicht vergessen Wir sind im Messekontext ja und wenn wir es, ich sag mal bei uns auf den Beta-Testen laufen lassen Dann geht schon ein Tick schneller.
00:06:07: Aber es wird natürlich eine Verfügbarkeitsthematik trotzdem werden Denn wir wissen ja Es wird viel Speicherplatz benötigt und möglicherweise hat nicht jeder das passende Handy dazu.
00:06:17: Also von daher vielen Dank, dass du es getestet hast.
00:06:20: Wir hoffen natürlich, dass es weitergeht.
00:06:21: aber gibt es noch etwas was Du auf der Messe gesehen hast wo Du sagst das geht auf jeden Fall in die Praxis.
00:06:26: also abgesehen von Mia und der Kiana?
00:06:29: Also was wir schon viel sehen sind ja auf so einer Metaemne ist wenn wir nochmal vor den Hardware-Ausstellern kommen dieser Schiff von ich verkaufe reine Hardware ein Zug oder Infrastrukturleistung hin zu ergänzenden intelligenten Services Und was ganz spannend dahinter ist, tatsächlich dieser Wandel der Geschäftsmodelle, der damit einhergeht.
00:06:49: Also das ist eines der weiteren Themen, was man da sehr gut beobachten konnte.
00:06:53: Ich finde ja vor allem die Schnelligkeit, die exponentiell sich entwickelt, der wir hoffentlich standhalten – denn es gibt auch immer Menschen dahinter.
00:07:05: Das bringt mich dazu!
00:07:07: Ihr habt einen Report rausgebracht und zwar Modern Strategy Playbook.
00:07:12: Ich habe angefangen zu lesen, es sind wahnsinnig viele Seiten.
00:07:15: Aber selbst der Anfang war schon total spannend.
00:07:17: da ich noch nicht fertig bin.
00:07:18: Heike darf ich dich fragen?
00:07:19: Was sind die Kernessen dieses Reports?
00:07:22: Erst mal zum Hintergrund was haben wir da gemacht?
00:07:24: Wir schauen uns jedes Jahr einen Vertiefungsthema an Diesmal das Thema Strategie.
00:07:30: vielleicht nicht überraschend für eine Beratung, dass man sich mit Strategie beschäftigt.
00:07:33: Aber unser Kernhypothese war es braucht einfach eine andere Art von Strategiarbeit.
00:07:37: und wir haben mit über hundert quantitativen Interviews in den Report hinterlegt genauso wie über fünfzig tiefen Interviews mit Strategienverantwortlichen und CEOs und hat wirklich in die Tiefe gegangen, haben qualitativ gesprochen um's dann auch kaibersiert auszuwerten.
00:07:55: Und tatsächlich der Haupttenor war, wir sind in einer Welt, in der sich durch Technologie und politische Rahmenbedingungen, geopolitische Rahmenmedienung einfach der Kontext so schnell ändert.
00:08:06: Dass er die drei Jahre Strategie ausgedient hat.
00:08:10: Wir müssen viel schneller in einem kontinuierlichen Strategie-Prozess denken.
00:08:13: Und was dadurch auch impliziert ist, ist konsequent das mit der Umsetzung vernetzen.
00:08:19: Das haben wir uns angeschaut und in fünf Ebenen der Strategiearbeit neu definiert.
00:08:23: Ich glaube, das ist ganz spannend.
00:08:25: Bevor ich auf den ÖPNV komme, ist mir eine Zahl ins Auge gesprungen und zwar, neunundfünfzig Prozent der Mitarbeiter sagen dass ihre Unternehmen dass Branchenfremde nicht im Blick haben.
00:08:39: Also Branchen-Fremd heißt also außerhalb ihrer Bubble, außerhalb ihres Kosmos nicht imblick haben.
00:08:46: und ich habe mir die Frage gestellt was heißt es für die Praxis?
00:08:50: Und vor allem was heißt das für die Zukunft?
00:08:51: Was ist da eure Erkenntnis?
00:08:53: Ja und da ist eine riesige Gefahr drin also gerade auch für Branchenführer die sich so ein Stück weit in Sicherheit wiegen weil man sagt der direkte Wettbewerb.
00:09:01: Der ist noch ganz weit großer Abstand dazu uns aber Wenn wir in den Markt schauen, dann sieht man das an allen Branchen.
00:09:08: Das sind die Angreifer aus anderen Bereichen ja, die mir Konkurrenz machen.
00:09:13: und erzähle ich nichts Neues.
00:09:14: wenn man in die ganzen Plattformen Player reinschaut, die sogenannten Orkestratoren, sei es Airbnb im Bereich Hotel aber wenn wir im ÖPNV bleiben also Google Maps wo Tausende von Mitarbeitern sitzen seit Jahren sie sich mit nichts anderem beschäftigen als eben Kartendienste, Routing usw.. Da dreht sich die Fragestellung nicht mehr um, ist meine App in Bochum besser als die App in Rostock?
00:09:39: und also grüße an die Kolleginnen das ich hätte jetzt jede beliebige Stadt wählen können.
00:09:43: Sondern dass es nicht die Frage sondern die Frage ist wie stelle ich mich ein Webbewerb der durch Google Maps um die Ecke kommt?
00:09:49: Und das sind so die Plattformgames die wir sehen.
00:09:51: auf der anderen Seite gibt das Player wie nennen wir sie sogenannten Enabler?
00:09:55: Also Sachen wo man sagt das waren früher Zulieferer oder Leute mit denen den Teil zugeliefert haben zum Beispiel Zahlungsdienstleister die natürlich auch inzwischen sich etablieren an der Kundenschnittstelle, einen wesentlichen Einfluss haben und auch an die Gestaltung mit reingehen.
00:10:09: Auch eben an digitaler Webbewerber werden können.
00:10:12: Und du kannst es ehrlich gesagt viel viel weiter noch spielen.
00:10:14: also was ist denn passiert in Corona?
00:10:15: Wir haben auf einmal Videokonferenzen wir haben Lieferdienste und wenn ich mir überlege hey!
00:10:20: Also wann gehe ich denn noch vor die Tür und fahre von A nach B?
00:10:23: Welchen Komfortfaktor muss ich denn da eigentlich treffen, wenn ich alternativ bei mir zu Hause Jogginganzug auf der Couch sitzen könnte?
00:10:30: Du lachst jetzt aber Uns geht es darum, diesen Raum aufzumachen.
00:10:36: Wir sehen es dass viele eben nicht rechts und links gucken ja und deswegen starten wir auch nie mit einer Webbewerbsanalyse.
00:10:42: Ganz, ganz spannend wie ich finde.
00:10:44: Also ich würde den Report sehr empfehlen.
00:10:47: Wie gesagt Ich habe ihn angefangen zu lesen und ich glaube das ist etwas für lange Zugfahrten Vielleicht auch mit der ein oder anderen Minute die es nicht pünktlich an ihr ziel schafft.
00:10:56: Aber ich glaube da kann man gut reingucken.
00:10:57: Und du hast den ÖPNV schon einmal angesprochen und hast vor allem auch Google Maps angesprochen.
00:11:02: Wenn wir heute darauf schauen, dass wir in Deutschland Ticket haben das heißt ich brauche ja kein Ticket mehr sondern ich kann ja überall einsteigen wenn man im Besitz eines deutschlandtickets ist.
00:11:12: und ich bin da auch ganz ehrlich ich nutze natürlich unser navigator wenn ich mit den fernzügen unterwegs bin aber wenn ich im nachverkehr unterwegs bin das ist zu aufwendig das macht überhaupt gar keinen sinn.
00:11:22: da bin ich in google maps deutlich schneller und vor allem sichtbarer.
00:11:26: das ist etwas was in fleisch und blut für uns alle übergegangen ist.
00:11:30: Das ist eine Konkurrenz, die wir früher nicht auf dem Schirm hatten.
00:11:35: der Berge heutzutage machen, ist natürlich in Kooperation zu denken und nicht im Klein-Klein für sich selber.
00:12:05: Wenn man mal so auf die Landschaft rauf schaut das üppeln Faustern ist es doch halt eben historisch gewachsen sehr fragmentiert, ja nicht nur in der physischen Leistung sondern auch in der IT Welt.
00:12:15: um da inskalierbare Größen zu kommen glaube ich stark dass man stärker an Kooperationen und Übergreifen denken muss.
00:12:21: Und dann setze ich sogar noch einen drauf und stelle mir immer die Frage, wir wissen ja dass heute schon KI-Agenten miteinander sprechen.
00:12:28: Denke ich immer okay.
00:12:30: also wenn ich meinem KI-Agentenklein Carmen erzähle, ich möchte von A nach B, dann wird er einfach gucken wo er die beste Information herbekommt und dann ist es völlig egal ob das Maps oder was auch immer sein wird, oder?
00:12:43: Wir hatten eine spannende Diskussion auch mal mit einem regionalen Energieanbieter, wo wir was Ähnliches uns angeschaut haben und da ging es um das Thema Welche Stärken bringe ich denn eigentlich mit?
00:12:53: Und welche Relevanz haben die noch in der Zukunft.
00:12:56: Wie gesagt, wir schauen immer im zweiten Schritt auf das Thema stärken Architektur und wichtig ist die klassische Sforth-Analyse Die statisch ist hatte ausgedehnt sondern Stärkungen sind und Schwächen sind dynamisch.
00:13:08: Was heißt das konkret?
00:13:09: Also viele regionale Player gehen davon aus, eine große Stärke ist meine regionale Präsenz.
00:13:15: Meine regionale Kunden näher.
00:13:17: Wenn ich jetzt aber in die Zukunft schaue... Ich bleibe mal in dem Energiehandel und ich stelle mir wirklich vor jeder Haushalt hat sein Agendensystem.
00:13:24: Ich entscheide mich überhaupt gar nicht mehr für ein Energiefertrag sondern übernimmt mein Agent.
00:13:29: Der spricht wiederum mit einem anderen Agenten auf der Energiewelt, orchestriert durch eine Plattform.
00:13:35: wird er optimieren nach regionalem Logo oder optimiert er eher danach, wo kriege ich wirklich den besten Preis?
00:13:43: Was brauche ich dann?
00:13:44: Ich brauche Schnittstellen.
00:13:45: Ich brauch irgendwie eine Plattform-Schnelligkeit und sich das bewusst zu sagen, okay, welches Weichen muss ich heute noch stellen?
00:13:51: Es klingt ja so ein bisschen nass sein Fiction.
00:13:53: Aber zu sagen welche Systeme muss ich jetzt bauen um auf diesem anderen Art dem Webbeherb standzuhalten?
00:13:58: Das ist definitiv wichtig!
00:14:00: Und dann wird ja die Frage sein, wie starte ich meinen Agenten aus?
00:14:04: Wenn mir wichtig ist das sich die regionalen Unternehmen stärken, dann werde ich ihm das mitgeben müssen.
00:14:09: Ansonsten wird er irgendwo einkaufen.
00:14:10: Das teile ich total!
00:14:12: Ich würde gerne nochmal einen Schritt zurückgehen auf das was du vorhin gesagt hast im Sinne von Die klassische Strategiarbeit hat ausgedient.
00:14:19: Jetzt gucken wir noch mal auf den ÖPNV und wir kennen ja die Ausschreibungszyklen.
00:14:23: Wir kennen Ausschreibungszyclen, die sowohl auf der Betriebs- als auch auf der Fertriebsseite Zwischen acht und X Jahren, also auf jeden Fall mal größer zehn usw.
00:14:35: Jetzt muss man ja wirklich die Frage stellen wie soll das denn in Zukunft funktionieren?
00:14:39: Also wir haben heute – ich habe es auch auf der Messe an anderer Stelle schon gesagt – wir haben Heute Ausschreibungen auf dem Tisch liegen wo größer hundert Automaten für die nächsten Jahre bis zu zwanzig vierundvierzig manifestiert werden.
00:14:53: Also ich glaube nicht daran, dass noch irgendjemand in den vierziger Jahren irgendwo hingehen wird an einem Automaten, den ich selber bedienen muss eine Fahrkarte zu ziehen.
00:15:02: Also daran glaub' ich einfach nicht.
00:15:04: Heißt aber wir sind in einer solchen Transformationszeit wo wir gar nicht wissen wie wir gut mit der Zukunft auf umgehen sollen?
00:15:12: Wie guckst du denn da drauf?
00:15:13: oder wie guckt ihr darauf?
00:15:14: habt ihr Lösungen dafür möglicherweise?
00:15:16: Ich muss grad schmunzeln, weil am Eingang der Inhotrans wo ich reingegangen stand ganz einsam neben dem Gebäude einer Fahrkartenautomat.
00:15:23: Wo ich mich auch gefördert.
00:15:23: wie oft... Also wie lang steht er da noch wenn ich zur Inhottrans komme?
00:15:27: Aber auf deine Frage eingehend ja.
00:15:30: also wir sehen das auch und ich finde ein plastisches Beispiel ist auch dieses Thema KI Ja wo wir einfach merken jeden Monat jede Woche entstehen neue Modelle die mehr können es gibt mehr Anwendungen darauf Und dann reicht es einfach auch allein schon intern nicht, wenn ich alle sechs Monate oder alle zwölf Monate eine Entscheidung dazu treffe.
00:15:50: Da bin ich einfach zu
00:15:51: langsam.".
00:15:51: Das heißt was wir sehen das Unternehmen ihre Entscheidungszyklen verkürzen auch zum Beispiel relevante Gremien wie Betriebsrat und Co.
00:15:58: die man muss ganz andere Art und Weisen finden mit denen zu reden um einfach schnell agieren zu können.
00:16:04: in der Strategie Arbeit Ich habe es am Anfang gesagt ganz klar Die drei Jahre Strategie bei jetzt der TNO unseres Sammels im September hat ausgedient.
00:16:12: Ich bin immer noch davon überzeugt, dass du ein langfristiges Zielbild brauchst.
00:16:16: Wo will ich strategisch hin?
00:16:17: Ja wo will ich auch innovativ hin?
00:16:20: und auf der anderen Seite was wir jetzt gemacht haben für einen Kunden im Bankingbereich?
00:16:24: Wir haben alle Strategie-Elemente mit klaren Markthypothesen hinterlegt.
00:16:29: Und diese Markthypothesen werden beobachtet und zwar nicht im Jahreszyklus sondern in drei bis vier Monaten Zyklus und ändert sich.
00:16:38: eine Markthepothese also rund um Preise, um Kundenverhalten, um Regulatorik.
00:16:43: Wiesentlich!
00:16:44: Dann muss ich zusammenkommen und mich fragen ist meine strategische Ausrichtung noch korrekt oder muss ich was ändern?
00:16:50: Und was aufspannend ist, die Verantwortung für die Überwachung dieser Hypothesen liegt nicht unbedingt an einem Strategie-Team.
00:16:56: Sondern das liegt in den operativen Funktionen verankert und das ist das, was ich finde.
00:17:01: meinte also es wachsen Strategien Umsetzung ein schönes Beispiel einfach viel näher auseinander.
00:17:07: Was heißt das für die Ausschreibung, hast du gefragt?
00:17:09: Also ja.
00:17:10: Ich glaube, dass müssen wir noch knacken.
00:17:12: Das ist vielleicht sogar mehr Antworten parat als ich aber ich habe in meinem Podcast eben auch spannende Gespräche führen dürfen unter anderem mit Fraport.
00:17:19: ihr auch ausschreiben müssen Teil öffentlich sind Die stark zum Beispiel ihren Innovationsausschreibungen da vom weggegangen sind jetzt Lasten und Pflichtenhefte zu definieren für X Jahren sondern die schreiben relativ kurz einen Zielzustand den sie erreichen wollen und haben in ihren Ausschreibungen auch tatsächlich so was wie Pilotierungsphasen mit eingebaut.
00:17:39: Und ich finde, das sind Elemente, die man durchaus mal nachdenken kann, sie auch eine Infoschreibung mit reinzunehmen.
00:17:44: Glücklicherweise gibt es auch bei uns in den Ausschreiben so etwas als Innovationsbudgets.
00:17:50: Ich sage nicht dass der Weisheit letzter Schluss ist aber es ist vor allem ein Anfang Denn wenn wir manifestieren das was wir heute kennen wird es die Zukunft nicht gut werden lassen.
00:18:02: ja denn Also ÖPNV ist ja kein Selbstzweck.
00:18:05: ÖPN-V machen wir für Menschen, um sie mobil zu halten und damit müssen wir natürlich auf die Bedürfnisse der Menschen auch entsprechend eingehen immer wieder auch hinterfragen und mit den Menschen zusammen entwickeln, wird es irgendwann unattraktiv werden.
00:18:23: Unattraktiv vor dem Hintergrund wie schnell muss es denn gehen?
00:18:26: Was sind die besten Möglichkeiten von A nach B zu kommen?
00:18:29: Und wir wissen das gibt da die Diskussion um autonomes Fahren, um Robotaxis und so weiter und sofort will ich gar nicht weiter drauf eingehen aber das ist ja das was wir aus der Branche heraus denken und ich hoffe immer dass auch Menschen mit an Bord sind die das dann auch nutzen sollen.
00:18:44: Wir wissen alle um die Résentiments, wenn es um Veränderungen und etwas Neues geht.
00:18:50: Von daher sind Innovationsbudgets etwas, die uns helfen können.
00:18:54: Das wird uns aber nicht tragen für die wesentlichen Veränderung.
00:18:58: Denn ich glaube, Veränderungsgeräte hat auch immer etwas damit zu tun, dass sich Dinge nicht nur etwas auf Top-Sets, sondern dass ich Dinge auch weglasse!
00:19:07: Du schmunzeltest das ist eine Herausforderung oder auch in anderen Branchen zu sehen?
00:19:12: Ja, also wir können ja nochmal in die Studie reinschauen und tatsächlich war da auch ein Feedback das einundachtzig Prozent gesagt haben.
00:19:20: Neue Themen kommen immer un top!
00:19:23: So wie sollen wir das alles machen?
00:19:25: Und tatsächlich beobachten wir schon dass Transformationen Priorität hat aber es gibt keine Ressourcen oder es gibt eine Kapazität dafür und ich schätze wir beide haben es schon mal erlebt wo wir strategisch hochrelevante Themen hatten und dann wurde gesagt so kam Heike ihr dürft das noch nehmen.
00:19:41: Tagesgeschäft, der mit null Komma fünf Prozent Eurer Kappa nach vorne bringen macht ihr schon.
00:19:47: Das ist wenig erfolgsversprechend.
00:19:50: Genauso wenig auf neue Themen gleich neunzig Leute aufzubauen, auch das habe ich gesehen.
00:19:55: also worum es meiner Meinung nach geht wirklich zu fokussieren und bei neuen Themen zu sagen was ist denn jetzt konkret der nächste Validierungsschritt?
00:20:05: Man kann immer ganz viel sich anschauen im Markt ja und auch ganz viel validieren wollen.
00:20:08: die Kunden klappt die Technik.
00:20:10: meistens gibt es sowas wie so ein kritischen Fahrt wo man sagt wenn Dieses Ding als nächstes Prüfe.
00:20:15: Dann entscheidet das darüber, ob das Geschäftsmodell weitergeht oder nicht und darauf zu sich zu fokussieren und die Ressourcen auch zu allokieren, die das können.
00:20:24: Das ist ein wirklicher Volksfaktor.
00:20:26: Spannende Diskussionen, die ich letztens hatte war, wir sprechen immer so viel über Anfang wie wäre es dann auch mal zu schauen wirklich Dinge konsequent zur Ende zu machen?
00:20:34: Weil die Sachen hochzuschmeißen und zu starten, das ist immer einfach gesagt.
00:20:38: Aber wirklich zu schauen wann es ist abgeschlossen?
00:20:41: Wann ist der Punkt wo ich auch wirklich in die Linie wieder übergebe ins operative, in die Skalierung oder eben auch zu sagen was dümpelt da eigentlich schon seit Monaten rum, wo wir alle nicht mehr richtig dran glauben um einen Schlussstrich zu ziehen weil auf dem Startup draußen würde nie unendlich Funding bekommen sondern würde man irgendwann den Stöpsel ziehen und sagen ist Schluss.
00:21:00: wenn da kein Erfolg dahinter steht Und ich glaube dass sind Dinge die wir noch besser machen können
00:21:04: ist es auch die größte Hürde bei der Umsetzung, wenn du sagst wir sind zu sehr darauf bedacht anzufangen.
00:21:13: Und ich finde ja immer so Projekte, die so eine ewig lange Laufzeit haben also wir sprechen ja in manchen Stellen über zwanzigfünfdreißig oder zwanzichvierzig.
00:21:22: Ich bin da kein Freund von sage ganz ehrlich weil mir das Zeiträume sind die sind einfach zu weit weg Und ich hoffe immer, dass Projekte auch Meilensteine haben die einfach kürzer sind.
00:21:33: Also bevor ich was zu Ende machen kann musste ich ja erst mal ins Anfang kommen.
00:21:37: wir haben in dem Report tatsächlich sechs zentrale Spannungsfelder gefunden warum etwas nicht von der Strategie in die Umsetzung kommt.
00:21:43: das würde jetzt hier den Rahmen springen.
00:21:45: aber tatsächlich wenn man vorne anfängt erlebe ich es häufig dass ich beim Kunden stehe und dann sagen wir haben die Strategie verabschiedet Vorstand hat alle zugeneckt und haben uns unterschrieben Und dann können sie aber nicht beantworten an dem ersten Tag danach, was machen wir jetzt eigentlich konkret?
00:22:00: Weil einfach die Strategie oft zu allgemein bleibt.
00:22:04: Also operative Exzellenzheben um zehn Prozent.
00:22:07: Was denn?
00:22:07: Was mache ich da?
00:22:09: Das heißt sehr konkret zu werden.
00:22:11: Was mir machen unseren Projekten?
00:22:12: Wir haben nicht nur das Zielbild, wir haben nicht nun Maßnahmenplan.
00:22:14: Wir gehen tatsächlich rein und sagen von den Dingen, die ihr priorisiert war es ist der erste Schritt und vor allen Dingen wer macht's.
00:22:20: Es ist interessant zu sehen... Manchmal, wie viel Zeit da doch vergeht bis man dieses Wehrmachts gefunden hat.
00:22:26: Und wir flecken das auch ganz klar wenn diese erste Schritt oder die Verantwortlichkeit nicht definiert ist.
00:22:31: weil letztendlich wenn ich keine Kappe habe dann ist es für uns kein Strategie-Element.
00:22:35: und dazu gehört auch das was du eben angesprochen hast gerade bei neuen Digitalthemen dieses Sequenzieren.
00:22:41: Wir kennen ja die ganzen alle diese Technologien.
00:22:44: ja wir wollen KI wir wollen digitale Zwillinge aus so ein schönes Schlagwort So ein digitaler Zwilling, also bis ich da hinkomme.
00:22:52: Das sind einfach ein paar Schritte zu gehen.
00:22:54: und wenn ich jetzt mal schaue, meinen umfeldenden Anlagenbauer der sagt naja aber in meinen Plänen die Schrauben die ich ändere das mache ich noch handschriftlich auf den Planen Und die anderen Pläne sind vielleicht auch nicht alle am gleichen Ort abgelegt Dann ist dann sehr großes Skept zwischen aktuellem Stand- und einem digitale Zwilling.
00:23:11: und die Frage ist was ist der erste Entwicklungsschritt?
00:23:15: der wirklich schon im Mehrwert bringen.
00:23:16: Und das kann einfach wirklich sein, wir bündeln erst mal diese ganzen Anlagenunterlagen digital in einem Ort und haben sowas wie eine Absprungsbibliothek um darauf zuzugreifen bevor ich dann die weiteren Schritte gehe.
00:23:26: Es geht nicht darum Grundflagenforschung und endlich zu machen sondern es geht wirklich darum erste Elemente zu finden die halt schon mehr Wert bringen.
00:23:34: Ich glaube auch dafür einen Mehrwert für die Mitarbeitenden zu finden denn das eine ist ja wäre verantwortlich.
00:23:40: und dann gucke ich immer sehr stark auf den Zeitaspekt Weil verantwortlich sein, das ist total gut.
00:23:45: Ich finde aber auch immer total wichtig zu sagen dafür nehmen wir uns jetzt acht zwölf wieviel Monate auch immer Zeit und wir trecken das mittendrin aber auch wirklich und auch gerne ein bisschen Oldschool vielleicht mit einer Ampellogik um eben sich damit zu beschäftigen und wenn es auf die rote Ampel zuläuft auch die Hilfestellung aus anderen Bereichen möglicherweise herauszufiltern Weil ich finde, nicht schlimmer ist verantwortlich zu sein.
00:24:16: Nicht wissen wann muss denn wie was passieren?
00:24:18: Was passiert?
00:24:19: als Konsequenz?
00:24:19: Muss man auch ganz klar definieren, was passiert wenn ich es nicht tue und dann muss es auch einen Ende haben und da muss es ein Stück weit gefeiert werden.
00:24:27: Die Herausforderung ist schon längerfristig.
00:24:29: natürlich wir leben in einer Welt.
00:24:31: Wir wissen die Infrastruktur wird nicht morgen wieder gut sein.
00:24:34: das wird schon seine Zeit brauchen.
00:24:36: Und wir wissen auch wenn es um Veränderungen auf der Vertriebsebene geht dass nicht ein Projekt von drei Monaten, sondern eher von drei Jahren ist.
00:24:45: Das ist uns allen klar.
00:24:46: und trotzdem gibt es Schritte dazwischen.
00:24:49: Und diese Schritte sind für ganz viele echt wichtig!
00:24:53: Weil wir dürfen eines auch nicht vergessen... Menschen können nicht über zehn Jahre hinweg denken, können das auch nicht in die Umsetzung bringen.
00:25:00: Und wir dürfen und das ist für mich so ein bisschen immer wieder das Thema wenn ich über Innovationen nachdenke Wir dürfen unsere menschen nicht verlieren also du nächst.
00:25:07: von daher ist es mal die unter prozent Zustimmung Für dass wir immer darauf gucken wo stehen wir?
00:25:13: Was heißt dieser Veränderungsprozess für alle die betroffen sind?
00:25:16: Also den menschen den fokus zu stellen.
00:25:18: und jeder der selber operativ geführt hat und Ich habe durfte das auch die letzten sechs jahre bevor ich wieder an die beratung bin kann nur die Dinge schaffen, wenn ich meinen Team mitnehme und die Menschen, die dahinterstehen.
00:25:30: Und bei uns ist auch im Strategie-Report – ich habe für ihn gesagt, das sind fünf verschiedene Schichten, die wir uns angucken in der Strategie – und die letzte geht auch um das Thema Aktivierung nicht letzte von der Priorität her aber in der Reihenfolge her!
00:25:43: Und es Spannende ist, dass eine Zahl aus dem Report war, wenn du deine Mitarbeiterin fragst, die Strategie oder den Transformationsprozess, den ihr vor euch habt einem neuen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin zu erklären, was glaubst du wie viele Prozent geantwortet haben dass sie das können?
00:26:00: Das ist also auf jeden Fall weniger als fünfzig Prozent würde ich sagen vielleicht sogar weniger als dreißig Prozent.
00:26:07: Es waren tatsächlich um die Dreißig, aber es ist halt verdammt wenig wenn ich frag was ist unsere Strategie?
00:26:13: und nur dreizig Prozent können wirklich in einfachen Worten erklären einem anderen Kollegen wo's hingeht.
00:26:19: und für mich gehts dabei wirklich weniger Kommunikation, bzw.
00:26:24: nicht ausschließlich um Kommunikations- und ich finde das sieht man auch wieder gut beim Thema künstliche Intelligenz.
00:26:29: Ich kann noch so oft erklären, wie toll das ist mein Leben seitdem ich Claude habe und ganz einfach Dinge machen kann.
00:26:35: Aber der Unterschied ja dem wir sehen in den Projekten aber auch bei uns selber ist wenn wir die Leute aktivieren also ihnen das selber machen reinbringen.
00:26:44: Wir arbeiten natürlich schon lange KI basiert an unseren Tools haben aber auch gesagt wir wollen im Ganzen nochmal Power geben und es ist für die ganze Mannschaft relevant und hatten dann ein Jahr wo jeder in unserer Mannschaft ein eigenes Agentensystem bauen musste.
00:26:56: Also das war eine Vorgabe.
00:26:57: Und das kann man natürlich spielerisch machen, wir hatten auch Hackathons, wir haben die besten Agenten primiert aber es macht was ganz anderes wenn ich mich damit auseinandersetze.
00:27:06: Wenn ich diesen AHA-Effekt habe dass sich etwas ändert und auch positiv ändert das was du auch meintest mit dem Malenstein.
00:27:12: Auf der anderen Seite muss man aber auch ganz klar sagen, hat es dieses Thema den Rahmen abzustecken als Führungsteam und das gehört auch mit dazu zu überlegen.
00:27:21: Wie weit verankere ich solche Themen in Rollenbeschreibungen?
00:27:25: In Zielvereinbarungen weil bei uns ist ganz klar jedes Level hat eine Anforderung, was sie im Bereich KI können muss und es gibt auch keine Weiterentwicklung wenn das Thema KI nicht gespielt wird.
00:27:37: Also von daher sind das eine Reihe von Dimensionen.
00:27:40: ganz klar das Führungs-Team in der Verantwortung ist da die Mannschaft mitzunehmen.
00:27:43: Gerade
00:27:44: haben wir darüber gesprochen dass wir wahnsinnig viele Ideen sehen und jetzt stellt sich ja so ein bisschen die Frage wie kommen wir von der Idee wirklich in die Praxis?
00:27:52: also wie kommt auch das Thema Skalierung damit rein?
00:27:55: denn du hattest an einer Stelle auch schon gesagt Wir sind schon sehr fragmentiert gerade auch im ÖPNV.
00:28:00: Viele kleine Unternehmen, viele Themen die sich darum ranken also von der Idee in die Praxis was müssen wir tun um dass es wirklich erfolgreich ist?
00:28:09: Also dieses Thema Skalierung ich glaube das ist jetzt nicht nur ein ÖPNVA-Thema sondern wir sehen über viele Branchen hinweg.
00:28:16: dieses Thema Pilotitis habe ich mal das genannt am Anfang des Jahres also wir sind oft sehr gut Piloten zu starten aber dann geht's nicht weiter Und da sind oft so zwei Dimensionen dahinter, das wollen und können.
00:28:29: Ich arbeite mit einem spannenden Start-up im Bereich AI aus dem Silicon Valley zusammen und der Gründer – übrigens ein deutscher Gründern hat gesagt Heike ich mache mit dir keine Piloten im BtoB Bereich wenn es keine Zusage gibt für die Skalero.
00:28:46: Da probiert man ja eigentlich nicht aus.
00:28:48: Und da hat aber einen validen Punkt, weil vielleicht erinnerst du dich auch an Situationen wo man in Meetings saß und eigentlich nicht so richtig wusste wie ich das wirklich machen das Thema.
00:28:55: und dann kam die Antwort lasst uns mal Piloten machen.
00:28:58: Ja, weil die Eintrittshölle relativ gering ist?
00:29:01: Das Budget... überschaubar ist.
00:29:03: Doch was ist, wenn der Pilot erfolgreich ist?
00:29:05: Wie geht es dann weiter?
00:29:06: und sich darüber im Klaren zu sein will ich das wirklich?
00:29:09: also kann ich das zusätzliche Geld was dann auf mich zukommt was dann oft sechs siebenstellig und mehres aufbringen?
00:29:15: habe ich die Ressourcen um die Leute darauf zu stellen?
00:29:18: und auch wie verbinde ich das mit meinem operativen Geschäft für Skalierung?
00:29:22: nicht in dem kleinen Piloteam was häufig sehr performant ist funktioniert sondern ja dann über die große Kundenbasis skaliert.
00:29:29: Das sind alles Themen, die man sich gut stellen sollte auch bevor man in einen Piloten reingeht?
00:29:35: Plus das Thema der KPIs.
00:29:37: Wie messe ich ist es erfolgreich oder nicht und wie komme ich denn dann weiter?
00:29:41: Genau!
00:29:42: Und dann aber auch mit der Konsequenz wenn es erfolgreich ist das vorher zu definieren noch zu sagen wir gehen da den Schritt.
00:29:48: So und das andere ist tatsächlich auf der Könnenseite.
00:29:51: Das haben wir schon ein bisschen andiskutiert zu sagen, was brauche ich dann wirklich für Kompetenzen um eben auch in das Digital-Geschäft reinzugehen.
00:30:01: Wie gesagt stärken erodieren gerade im digitalen Umfeld und es heißt nicht weil dass ich etwas nicht kann wenn ich was nicht kann, dass ich's nicht machen sollte.
00:30:08: aber
00:30:09: eben
00:30:10: wirklich zu schauen was für kompetenz muss ich mir aufbauen und was mache ich selber beziehungsweise wo kooperiere ich auch lieber.
00:30:15: Und ehrlich gesagt gehört aber auch dazu, diese ganzen anderen Dimensionen.
00:30:20: Wenn ich neue Dinge ausprobiere ist die andere Dimension wenn ich auf Start-ups schaue per default sind start ups ja eigentlich mal dazu da zu scheitern so und Diese Offenheit hat zu haben und zu sagen, wenn ich neue Dinge ausprobiere dann kann es eben ausser sein dass er scheitert.
00:30:36: Und ich bin auch bereit den Scheiter umzulingen und zu machen das nicht weiter oder ich lerne daraus und gehe in eine andere Richtung das auch wirklich konsequent zu spielen.
00:30:45: Das sind alles Hebel um erfolgreich an der Skalierung zu werden.
00:30:48: Das finde ich einen guten Aspekt, den werde ich mir merken.
00:30:51: Da ist es wirklich cool!
00:30:52: Ich würde gerne noch einmal kurz auf die Innotrans schauen und jetzt trotzdem das Jahr zwanzig dreißig in den Mund nehmen.
00:30:59: Das wären jetzt noch... also wir haben ja zwanziger, achtundzwanzig wird die nächste sein, weil wir gucken mal die dann übernächste.
00:31:05: Was glaubst du?
00:31:06: Wie wird sich das verändern?
00:31:07: Wird es immer noch so viel Hardware geben wie wir das jetzt die letzten Tage gesehen haben?
00:31:13: Und selbst wenn es die gibt hoffentlich mit viel KI?
00:31:16: oder wie denkst Du?
00:31:17: Ja, ich kann mir jetzt noch keine Welt vorstehen wo ich mich irgendwo hinwieme.
00:31:23: Schade!
00:31:25: Nein wir fahren natürlich alle in unseren autonomen Schatteln zu der INNOTRANS-二zigdreißig die unser persönlicher Agent gebucht hat.
00:31:32: Nein, aber Spaß beiseite.
00:31:34: Ich glaube tatsächlich die Technik und der Intelligenzlehrer entsteht dazu beitragen kann und sollte das System stabiler zu machen, sicherer oder attraktiver zu machen.
00:31:48: Das ist den Kunden am Ende wahrscheinlich gar nicht so sehr interessiert wie wir es schaffen sondern wir müssen es halt schaffen!
00:31:56: genau diese Kriterien sicherzustellen und einen ÖPNV zu schaffen, der attraktiv ist.
00:32:01: Damit möglichst viele Menschen einfach
00:32:03: hineinwechseln.".
00:32:12: Ich hätte es nur gern vorher gewusst und nicht irgendwie bei Kälte, Regen und sonstigem am Bahnsteig stehen und warten.
00:32:31: Und völlig hilflos sein warum das nicht funktioniert.
00:32:34: Das ist im Sommer toll.
00:32:35: dann habe ich zehn Minuten in der Sonne gewonnen.
00:32:38: aber manchmal wissen wir selber dass wir on track sein müssen um von A nach B zu kommen und das ist mein größter Wunsch das das Thema reisende Informationen durch die KI deutlich besser wird.
00:32:49: Dem kann ich nur zustimmen.
00:32:51: Dann hoffen wir mal darauf, ich möchte noch eine persönliche Frage stellen zum Abschluss denn das ist immer mein Highlight Was denkst du können Menschen von dir lernen?
00:33:00: Ja vielleicht so ein bisschen meine eigene Lerngeschichte.
00:33:02: also.
00:33:02: ich kam ja aus der Beratung und habe dann sechs Jahre operative Verantwortung übernommen Und tatsächlich ist es ein großer Unterschied zwischen Innovations-Visionen und Strategievision auf einem Papier zu schreiben, um das dann in die Umsetzung zu bringen.
00:33:16: Weil da beginnt die echte Arbeit, dass Ärmel hochkrempeln, Menschen mitzunehmen – ich habe einen heilen Respekt vor diesem Teil gewonnen!
00:33:25: Und das wissend, dass eben zu berücksichtigen bei den Zielen die man sich steckt sowohl im Innovationsrahmen als auch beim Strategierahmen.
00:33:34: Das ist was ich jedem raten würde aber es geht nicht immer um die schlaueste Idee.
00:33:38: und das zweite was ich schon jetzt stark sehe... Man muss nicht alle Kämpfe alleine kämpfen.
00:33:43: also es gibt eine große Welt da draußen.
00:33:46: Wir glauben stark an Ökosysteme in dem wir agieren.
00:33:49: In der Digitalwelt ist es relevanter mehr denn je Ja, und auch da würde ich jeden einladen das sich anzuschauen.
00:33:57: Wie gesagt man muss die Kämpfe nicht alleine kämpfen!
00:34:00: Und ich finde dass es einen schönen Abschluss vor dem Hintergrund Netzwerk ist das was ich jedem und jeder immer wieder ganz groß in ihr Heft für die Zukunft schreibe, für das sofort damit zu beginnen.
00:34:13: Zu sagen wer kann mir wann und zu welchem Zeitpunkt gut helfen?
00:34:16: Und es muss nicht im unmittelbaren Umfeld sein sondern das kann auch im weiteren Umfeld!
00:34:21: Ich danke dir ganz herzlich Heike für das spannende Gespräch.
00:34:25: ich hoffe unsere Zuhörerinnen und Zuhöre haben genauso viel mitgenommen wie ich weil für mich ist immer wieder ein lerne Feld.
00:34:30: Ganz lieben Dank dass sich da sein kann und bis spätestens zur nächsten Endokranz.
00:34:34: Das war für heute mein Podcast Stadtland Fluss rund um die Verkehrswende, den ÖPNV und einen starken Nahverkehr.
00:34:44: Vielen Dank fürs Zuhören!
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